Editorial Design:
Mehr als nur ein schönes Layout

Was ist Editorial Design?

Texte, Bilder und Gestaltung müssen zusammenpassen – damit man sich gut zurechtfindet und trotzdem gerne weiterliest.

Genau darum geht es bei Editorial Design: um die grafische Gestaltung von Printmedien wie Büchern, Broschüren, Magazinen und Katalogen. 

Dabei muss nicht jede Seite möglichst spektakulär aussehen – viel wichtiger sind ein durchdachter Aufbau, eine klare Anordnung von Text und Bildern und eine Gestaltung, die den Inhalt unterstützt.

Workbook bei dem Jana Weiß das Editorial Design übernommen hat - Buch Gestaltung im Workbook Format

Woran erkennt man gutes Editorial Design?

Mehr als nur ein schönes Layout

Für die Gestaltung eines Buches oder einer Broschüre braucht es mehr als eine schöne Schrift und ein paar passende Farben. Ein Gestaltungsraster sorgt für Ordnung und wiederkehrende Strukturen. Ein durchdachtes typografisches Konzept schafft Hierarchien und verbessert die Lesbarkeit. Weißraum gibt einzelnen Inhalten den nötigen Platz.

Auch die Anordnung von Text und Bildern spielt eine wichtige Rolle. Sie lenkt den Blick und bestimmt, wie wir eine Seite wahrnehmen.

Wie geht es dir, wenn du durch einen Buchladen streifst? – Welches Buch nimmst du in die Hand, welches blätterst du begeistert durch und kaufst es dann vielleicht auch? Ist es der Text, der dich zuerst abholt oder schaust du erst auf Gestaltungselemente und Bilder?

Ein Beispiel aus der Praxis

Bei der Gestaltung der Biografie „strahlendgrau“ habe ich genau darauf geachtet, dass das Layout die Geschichte unterstützt.

Unterschiedliche Schriftschnitte und bewusst eingesetzte Schriftfarben schaffen Struktur. Eine klare Gliederung führt durch die einzelnen Kapitel. Ausreichend Weißraum sorgt für einen angenehmen Lesefluss.

Auch die Bilder sind nicht einfach irgendwo platziert. Sie ergänzen den Inhalt und unterstützen die Wirkung der einzelnen Seiten, ohne den Text zu überlagern.

Cover des Buches "strahlendgrau" - Editorial Design Projekt von Jana Weiß - Buch Gestaltung und Layout

Checkliste:
Die 5 wichtigsten Merkmale guten Editorial Designs

Erfüllt deine Publikation diese 5 Kriterien?

Jana Weiß mit einer Glühbirne auf der Hand - symbolisch für den von ihr beschriebenen Praxistipp

Praxistipp

Denke beim Layout immer zuerst an die Lesenden – nicht an aktuelle Designtrends. Ein zeitlos gestaltetes Buch oder eine Broschüre, die sich angenehm lesen lässt und den Inhalt unterstützt, wirkt auch nach Jahren noch professionell.

Warum die Gestaltung über
den Erfolg einer Publikation mitentscheidet

Übersicht über die häufigsten Gestaltungsfehler beim Editorial Design und worauf man bei der Buchgestaltung achten sollte

Es verbessert das Leseerlebnis

Ausreichend Weißraum, eine durchdachte Typografie und ein sinnvolles Gestaltungsraster führen die Lesenden durch den Inhalt und erleichtern den Lesefluss.

So bleibt der Fokus dort, wo er hingehört: bei deinem Inhalt.

Denn wenn eine Seite so vollgestopft ist, dass man erst einmal herausfinden muss, wo man anfangen soll, hilft auch der beste Text nicht weiter.

Es schafft Wiedererkennung und Vertrauen

Bei einer Unternehmensbroschüre kann ein einheitliches Erscheinungsbild für Wiedererkennung sorgen. Bei einem Buch kann die Gestaltung dagegen stärker den Charakter der Autorin oder des Autors aufgreifen. Auch die Farbgebung, Typografie, Bildsprache und der gesamte Seitenaufbau tragen dazu bei, wie eine Publikation wahrgenommen wird.

Das gilt übrigens nicht nur für Bücher auf Papier. Auch bei digitalen Publikationen spielen Struktur, Leseführung und ein stimmiges Erscheinungsbild eine wichtige Rolle.

Fazit

Gutes Editorial Design muss nicht laut sein. Es muss auch nicht jedem aktuellen Gestaltungstrend folgen. Es gibt einem Buch, einer Broschüre oder einem Magazin ein Erscheinungsbild, das zum Inhalt und zur jeweiligen Publikation passt.

Für mich beginnt gutes Editorial Design deshalb nicht mit der Frage: „Welche Farben nehmen wir?“ Sondern mit dem Inhalt: Was soll vermittelt werden? Für wen ist die Publikation gedacht? Was soll sie ausstrahlen? Welche Gestaltung unterstützt genau das? – Erst daraus entwickelt sich ein gestalterisches Konzept, das wirklich passt.

Ob für eine Autorin, ein Unternehmen oder einen Verlag: Die Gestaltung sollte nicht einfach nur gut aussehen. Sie sollte etwas über den Inhalt und die Menschen dahinter erzählen.

Editorial Design Inspiration

FAQ

Editorial Design umfasst die Gestaltung von Printmedien wie Büchern, Broschüren, Magazinen oder Geschäftsberichten. Ziel ist es, Inhalte übersichtlich zu strukturieren und angenehm lesbar zu gestalten.

Dazu zählen unter anderem Bücher, Broschüren, Magazine, Kataloge, Geschäftsberichte und weitere mehrseitige Publikationen.

Auch digitale Publikationen können nach den gleichen gestalterischen Grundprinzipien aufgebaut werden. Je nach Medium verändern sich dabei natürlich die Anforderungen an Leseführung und Gestaltung.

Editorial Design ist ein Teilbereich des Grafikdesigns und konzentriert sich auf die Gestaltung mehrseitiger Publikationen. Ausführlich erkläre ich die Unterschiede in einem separaten Blogartikel.

Grundsätzlich ja. Für kleinere Projekte können Vorlagen oder Layoutprogramme ausreichend sein. Soll die Publikation jedoch professionell wirken, den Inhalt optimal unterstützen und langfristig überzeugen, lohnt sich die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Designerin.

Ein Editorial Designer entwickelt die visuelle Gestaltung einer Publikation und bringt Inhalt, Zielgruppe und Gestaltung zusammen.

Dazu können beispielsweise die Entwicklung eines Gestaltungsrasters, die Wahl von Typografie und Farbgebung, die Anordnung von Text und Bildern, die Gestaltung des Covers sowie die Ausarbeitung des gesamten Erscheinungsbilds gehören.

Bei größeren Projekten kann die Zusammenarbeit außerdem mit Autorinnen, Unternehmen oder einem Verlag stattfinden.

KI und Design-Tools können erste Layoutideen liefern oder einfache Aufgaben erleichtern. Ein überzeugendes Editorial Design entsteht jedoch durch Erfahrung, ein Gespür für Typografie und Leseführung sowie das Verständnis für Inhalt, Zielgruppe und Markenwirkung. Genau diese gestalterischen Entscheidungen machen den Unterschied zwischen einer beliebigen Vorlage und einer professionell gestalteten Publikation.

Du planst ein Buch, eine Broschüre oder ein anderes Printprojekt?

Jana Weiß von jana weisz design schaut lachend nach rechts

Du hast den Inhalt. Ich kümmere mich darum, dass er auch gut aussieht und sich genauso gut liest.

Gemeinsam entwickeln wir eine Gestaltung, die zu deinem Thema, deiner Zielgruppe und deinem Stil passt. Vom Aufbau der Seiten bis zur Typografie und den kleinen Details, die am Ende den Unterschied machen.

Kein 0-8-15-Layout. Sondern eine Publikation, die wirklich zu dir und deinem Inhalt passt.

Du möchtest dein Projekt besprechen? – Dann schreib mir gern eine Mail. Ich freue mich darauf, dein Projekt kennenzulernen.